Zulassung (Kopie)

Eine Zulassungsmöglichkeit gibt es nicht für Community Masken

Eine offizielle Zulassung gibt es nur für medizinische Masken im Sinne des MPG (Medizinproduktegesetz) und persönliche Schutzausrüstung (PSA), nicht aber für sog. "Community Masken" oder "Mund-Nasen-Bedeckungen" (MNB). Die Maske klara ist als MNB deklariert, nicht als medizinisches Produkt oder PSA.

Für MNB gibt es kein Zertifizierungsmöglichkeit, nur Richtlinien. Wenn folgende Kriterien erfüllt werden, ist eine Anerkennung der Masken gegeben:

  • Enge Abdeckung des Mund- und Nasenbereichs
  • Reduktion der Geschwindigkeit des Atem-Luftstroms
  • Ablenkung des Luftstroms

Keine MNB hält Aerosole auf, egal ob aus Stoff oder anderem Material.
Visiere (Face Shields) sind in einigen Bundesländern nicht zulässig. klara ist allerdings kein Visier, sondern eine Kunststoffmaske, eine neue Kategorie von Community Maske.

 

Für Süddeutschland gibt es bereits die ersten Regelungen zu Kunststoffmasken 

Die Südwestpresse hat ihren FAQs vom 24.10.2020 diese Information für die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg ausgegeben:

SWP Artikel 24.10.2020 Kunststoffmasken akzeptiertQuelle (hinter Paywall): https://www.pressreader.com/germany/sudwest-presse-ulm/20201024/page/25

 

Gestattet nach der 8.Bayr. Infektionsschutz-Maßnahmen-Verordnung

Auszug aus der Verordnung:
"In der 8. BayIfSMV werden Vorgaben zu MNB aus infektiologischer Sicht festgelegt. Die 8. Infektionsschutzverordnung schreibt keine bestimmte Beschaffenheit (zu Material, Stoffdichte, Größe, Form und Tragweise) der Mund-Nasen-Bedeckung vor. Im Gegensatz zu medizinischen Masken oder Masken für den Arbeitsschutz (zum Beispiel FFP-Masken) liegt auch keine Produktnorm vor. Wie aus der Bezeichnung hervorgeht, liegt eine Eignung aus rechtlicher Sicht dann vor, wenn Mund und Nase durch die Maske beim Tragen bedeckt werden. Dies wird zum Beispiel durch sog. Alltagsmasken (auch Community-Masken genannt) erreicht.

Eine ausreichende Bedeckung liegt dann vor, wenn die Mund-Nasen-Bedeckung entweder umlaufend und bündig an der Haut anliegt oder wenn ein Spalt zwischen Mund-Nasen-Bedeckung und der Haut freigelassen wird, der nur so groß ist, dass ein bequemes Atmen möglich ist.

Deshalb entsprechen zum Beispiel auch Mund-Nasen-Bedeckungen aus Klarsichtmaterial der 8. BayIfSMV, die nicht zu 100 Prozent umlaufend und bündig an der Haut anliegen, falls sie oben genannte formale Bedingungen erfüllen. Gesichtsvisiere erfüllen diese Bedingungen nicht.

Das StMGP erteilt keine Freigaben oder Genehmigungen bestimmter Maskentypen oder Produkte bestimmter Hersteller. Relevant bei der Beurteilung einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ausschließlich, ob sie der 8.BayIfSMV genügt. Dabei wird keine Schutzfunktion zugrunde gelegt, die anhand einer technischen Norm zu überprüfen wäre.

Die Konformität einer Mund-Nasen-Bedeckung mit der 8.BayIfSMV ist im eigenen Ermessen zu beurteilen.
Ebenso ist zu beachten, dass es zum Beispiel für Klarsichtmasken keine normativen Anforderungen (technische Regeln beziehungsweise Spezifikationen) gibt, die einen Grenzwert für den Spalt zwischen Mund-Nase-Bedeckung und der Haut (beziehungsweise Gesichtskontur) festlegt. In Analogie zu den Stoffmasken: auch hier wird man im Vollzug nicht über die Webdichte und die Straffheit des Gummizugs diskutieren, solange Mund und Nase bedeckt sind.

Eine Empfehlung für konkrete Produkte oder Hersteller wird aus oben genannten Gründen grundsätzlich nie ausgesprochen."

Quelle: 8. Bayerische Infektionsschutzverordnung

Stand: 17.11.2020

Auch an Schulen zu nutzen

Auszug aus dem Rahmenhygieneplan:
"§ 6.3. Eine bestimmte Beschaffenheit (zu Material, Stoffdichte, Größe, Form und Tragweise) der MNB ist in der 8. BayIfSMV nicht vorgeschrieben. Eine MNB stellt eine ausreichende Bedeckung dar, wenn sie entweder umlaufend und bündig an der Haut anliegt oder wenn ein Spalt zwischen Mund-Nasen-Bedeckung und der Haut freigelassen wird, der nur so groß ist, dass ein bequemes Atmen möglich ist. Deshalb entsprechen zum Beispiel auch MNB aus Klarsichtmaterial der BayIfSMV, die nicht zu 100 Prozent umlaufend und bündig an der Haut anliegen, falls sie oben genannte formale Bedingungen erfüllen. Visiere (Face-Schields) stellen keinen zulässigen Ersatz dar. In Bayern können im Arbeitsschutz auch Alltagsmasken verwendet werden, die der BayIfSMV entsprechen."